Planung ist alles
Es ist mittlerweile Ende Januar und wir möchten dieses Jahr etwas planmäßiger und zeitiger in unsere Gartensaison starten. Daher habe ich mich diese Woche mal an einen ersten Plan gemacht, wie wir unsere Saison dieses Jahr gestalten wollen. Da wir Ende März unseren ersten Nachwuchs bekommen wollen wir ein Paar Grundprinzipien bei der Planung beachten. Es soll insgesamt alles recht einfach und pflegeleicht sein, da wir gerade in der Hauptanfangszeit wahrscheinlich eher mit Windeln wechseln beschäftigt sein werden, als dass wir uns besonders intensiv um den Garten kümmern können. Auch haben wir im vergangenen Jahr festgestellt, dass die Permakultur zwar insgesamt eine wirklich tolle Sache ist, für uns aber nicht immer und in jeder Form funktioniert und sinnvoll ist. Was für uns aber wirklich gut funktioniert hat ist die Arbeit mit Gartenvlies und diversen Mulchen auf den Beeten, da diese das viele Unkraut mit dem wir zu kämpfen haben, sehr gut fern halten.
Was wir pflanzen wollen
Zunächst haben wir uns überlegt, was wir unter den Bedingungen überhaupt alles anpflanzen möchten. Einiges was letztes Jahr wirklich gut funktioniert hat wie z.B. die Tomaten und die Zucchini, werden wir auf jeden Fall auch wieder machen. Insgesamt werden wir aber den Aufbau der Beete etwas anpassen und eine ausgewählte Anzahl an Gemüsesorten pflanzen. Da ich mich ja nach wie vor in das Thema Garten und Anpflanzen einlese habe ich für meine Übersicht dazu im Anschluss eine Grafik erstellt, wann was angezogen, gepflanzt und geerntet wird, damit wir das Ganze dann sinnvoll auf die Beete verteilen können. Raus gekommen ist folgende erste Auflistung:
Das ein oder andere werden wir hier wahrscheinlich noch verändern, insgesamt gibt uns das aber erst mal einen guten Überblick, wann welche Schritte für den Garten erfolgen müssen.
Verteilung der Beete
Als nächstes habe ich mich an die Verteilung der Beete gemacht. Da man hierbei immer auch die Fruchtfolge beachten muss, musste erst mal eine Aufteilung der Beete vom letzten Jahr her. So kann man dann einigermaßen sinnvoll die einzelnen Gemüsesorten neu verteilen. Den Fokus habe ich dabei darauf gelegt, dass auf einem Starkzehrer Beet vom letzten Jahr in diesem Jahr eher Schwachzehrer angepflanzt werden und andersrum. So kann sich der Boden immer entsprechend von Jahr zu Jahr erholen und dann sinnvoll die Nährstoffe genutzt werden. Raus gekommen ist dabei die folgende Planung, bei der ich den Beetplan aus 2020 mit dem Beetplan aus 2021 gegenübergestellt habe:
Zusätzlich zu den Beeten haben wir ja einmal noch das Gewächshaus. Hier werden wir voraussichtlich wieder eine schöne Gurkenpflanze platzieren. Außerdem würde ich hier auch gerne die ein oder andere Aubergine einpflanzen, damit wir auch mal den Unterschied zwischen Gewächshaus und Freiland bei den Auberginen testen können. Ansonsten kommen hier wahrscheinlich noch ein Paar Chilis in die Erde, wobei wir uns das noch überlegen müssen, da das im letzten Jahr aufgrund von Schnecken ja leider nicht funktioniert hat. Wir werden bestimmt bis zum Start noch das ein oder andere ändern oder ergänzen, aber das gibt uns jetzt zumindest schon mal den ersten Fahrplan für unsere diesjährige Gartensaison.
